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Friseurbesuch - Albtraum oder Genuß ?

Es ist wieder soweit. Nach rund sieben Wochen steht der nächste Besuch an.

Wo ich hingehe? Zum Naturfriseur.

 

Was ist das schon wieder, werden Sie sich vielleicht fragen.

Das ist ein Friseur, der sich Zeit nimmt und auf meine Haarwünsche eingeht.

Gut, das machen andere Friseure auch, werden Sie entgegnen.

Ja, aber ich bin die einzige Kundin im Salon und er oder sie verwendet nur natürliche Produkte zum Waschen, Pflegen und Färben.

Es dreht sich alles nur um mich und meine Haare. Wie ich sie bürste, womit ich sie wasche und wie ich damit zurecht komme. Ob seit dem letzten Besuch irgendwelche Besonderheiten waren?

Fellwechsel - manch einer nennt es Haarausfall

Klar, durch den frühen Wintereinbruch ist mein üblicher "Fellwechsel", manch einer nennt es Haarausfall, auch früher aufgetreten.

Das ist mir schon vor vielen Jahren aufgefallen, dass ich regelmässig im Frühjahr und Herbst so ungefähr zwei Wochen vermehrten Haarausfall bemerke. Das ist nichts schlimmes. Ich achte nur darauf.

In etwa 100 Haare pro Tag zu verlieren, ist noch völlig normal.

Beim Bürsten fällt meiner Friseurin nichts davon auf - nur, dass mein Haar voller ist und sich fester anfühlt - ausser im Nacken, da sind sie noch recht fein. Ich hätte "flusig" gesagt.

 

Was hilft

Was ich da gemacht hab, fragt sie. Hypnose natürlich. Jeden Tag.

Das Wachstum anregen, Nährstoffe optimal nutzen, usw.

Dazu eine eine säurearme Ernährung, bestehend aus viel Gemüse, Obst und wenig Fleisch. Den Kaffee hab ich auf 2 Tassen pro Tag beschränkt. So ganz kann ich ihn noch nicht weglassen, obwohl es mir immer leichter fällt, darauf zu verzichten.

Und dann natürlich das Bürsten.

Haare bürsten

Morgens und Abends hundert Bürstenstriche, wie unsere Großmütter es empfohlen haben.

Das hört sich erst mal viel an, ist aber einfacher, als man glaubt. Hat man es erst einmal verinnerlicht, ist es wie Zähneputzen.


Was passiert beim täglichen Haarbürsten und warum ist das so gut?

Morgens macht das Bürsten wach. Es belebt die Kopfhaut, fördert die Durchblutung. Des Weiteren werden die Abfallprodukte ausgebürstet, die der Körper nachts ausgeschieden hat. 

Ausserdem pflegt man seine Haare mit dem natürlichsten Pflegeprodukt, das wir kennen. Dem eigenen Talg. Jedes Haar besitzt einen eigene Talgproduktionsstätte und durch das Bürsten wird dieser Talg in den Haarlängen verteilt. Das macht sie geschmeidig und beugt Spliss vor.


Abends bürstet man den Staub aus, der sich tagsüber in den Haaren sammelt. Und neben dem "Dreck" kann man auch gleich die ganze Anspannung des Tages mit abbürsten.

Allen Stress gedanklich damit ausbürsten und entfernen. Mit jedem Bürstenstrich etwas mehr... gut vorbereitet auf den Schlaf.


Welche Bürsten ich verwende, beschreibe ich in einem weiteren Artikel ...

Zurück zu meinem Friseurtermin ...


Nach dem letzten Termin ist sonst nichts besonderes vorgefallen. So wäscht sie meine Haare und massiert die Kopfhaut ... welch eine Wohltat ... das könnte sie noch mindestens eine halbe Stunde so weitermachen ...


Nach dem vorsichtigen Ausdrücken und kämmen meiner Haare greift sie beherzt zur Schere ... um hier und da ein paar Haare abzuschneiden und anzugleichen. 

Ich möchte meine Haare nämlich ein bisschen wachsen lassen.

Wieviel? Das weiss ich noch nicht.

Auf jeden Fall sollen sie schön aussehen. Natürlich fallen. So, daß ich wenig Arbeit mit meiner Frisur habe.

Insgesamt gesehen, sind sie natürlich noch kurz, aber man kann schon erkennen, was es werden soll. ;) 


Was sind Ihre Erfahrungen?

Gehen Sie gern zum Friseur oder leiden Sie Qualen, wenn Sie nur daran denken?


Über Kommentare oder Anregungen freue ich mich.

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen und Wünsche.

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